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Mercedes-Benz F-Cell World Drive - In 125 Tagen um die Welt

Das Abenteuer beginnt im Januar 2011 als eine Karawane von drei Mercedes-Benz B-Klassen mit Fuel-Cell-Technik von Stuttgart aus westwärts zieht. Die Reise führt über vier Kontinente und durch 14 Länder. Wegmarken sind Paris, Vancouver, New Orleans, Sydney, Shanghai, Moskau sowie Malmö. Und die spannende Frage lautet: Trägt die Brennstoffzellen-Technik tatsächlich das Potenzial einer Weltumrundung in sich?

Das Experiment führte über Autobahnen, Highways, Autofähren und mitunter kaum geschotterte Pfade. Insgesamt überquerte der F-Cell World Drive drei Meere im Flug. Touristische Höhepunkte wie der Louvre, Down Under oder die Kathedrale von St. Petersburg waren genauso Stationen der Reise wie abgelegene finnische Wälder oder portugiesische Klippen. Unterwegs traf die Word-Drive-Besatzung auf texanischen Cowboys, einsame Kakteensträucher, gelassene Buddha-Statuen und verträumte kasachischen Pferdefuhrwerke. Einmal um den Globus, ganz ohne Emissionen: Drei Mercedes-Benz B-Klasse F-Cell hinterlassen nichts – außer großen Eindruck.

125 Tage und exakt 30.923 Kilometer später fahren die Fahrzeuge von Osten wieder in Stuttgart ein: Die Brennstoffzelle hat die Bewährungsprobe bestanden – der erfolgreiche Fuel Cell World Drive hat der ganzen Welt die Tauglichkeit einer neuen Technologie bewiesen. Fuel Cell funktioniert.

Momentaufnahmen einer großen Reise

 

JETZT GEHT`S LOS

Die Kanzlerin und die Formel 1-Stars Michael Schumacher und Nico Rosberg hatten die drei Brennstoffzellen-B-Klassen am 29. Januar auf die Reise geschickt. Einen Tag später brach der Tross zur ersten Etappe auf, die in zwei Wochen durch Frankreich, Spanien und Portugal bis zum Westende Europas führen sollte.

DER SCHEIN TRÜGT

So sonnig wie auf den Feldern der Champagne war es in den ersten Tagen nur selten. Der Winter hatte Westeuropa noch fest im Griff. Die kalte Luft um null Grad erhöhte den Luftwiderstand und damit auch die Verbräuche.                  

PARIS IM WINTER

Vor dem Louvre ist an diesem Montagnachmittag weniger los als gewöhnlich. Umso geschäftiger ging es am Place Charles de Gaulle zu, wo Wagen zwei ein Dutzend Runden im Verkehrsnahkampf drehte. Die quirligen Franzosen staunten über den schnellen Antritt des kleinen Mercedes.

ERSTES ZIEL

Nach zwei Wochen erreicht die Mannschaft Cabo da Roca, westlich von Lissabon. Hier ist Europa zu Ende, die Fahrzeuge werden in den nächsten Tagen für den Lufttransport über den Atlantik fertig gemacht. Dann geht die Reise in Amerika weiter.

IMMER GERADEAUS

Das Tempolimit von höchstens 110km/ h nervte auf den langen Etappen durch die USA zuweilen. Andererseits kamen die B-Klassen dank dem mäßigen Verkehr besser vorwärts als gedacht. Zudem sorgte das Speedlimit für gute Verbrauchswerte.

KEHRAUS

Der Asphalt in Bourbon Street ist noch nass von der Reinigungskolonne, die den Mist der Polizeipferde weggespült hat. Das Feten-Volk von New Orleans liegt nach der Aufwärmparty zum Mardi Gras noch in den Betten, aber die erste Band spielt schon wieder.

PFERDESTÄRKEN

Die Pferde der Cowboys gelten als unverwüstlich, sparsam, ausdauernd, beweglich und furchtlos – eigentlich alles Eigenschaften, die auch für die Brennstoffzellen B-Klasse zutreffen.

HALBZEIT: DOWN UNDER

Australien ist der dritte Kontinent auf dem Weg und markiert den südlichsten Punkt der Reise. Die strecke führt über die etwas kürzere südliche Route. Die nimmt aber auch zwei Wochen in Anspruch. Zwischen Adelaide und Perth ist die halbe Strecke des World Drive erreicht. Die Ost-West-Durchquerung des roten Kontinents ist ein zehntägiger Trip in die Einsamkeit. Nicht einmal Kängurus eskortieren in ausreichender Zahl die B-Klassen auf dem australischen Teil Ihres Fuel Cell World Drive.

GESALZEN

Sind viele Seen und Teiche im Nullarbor. Die größte Kalksteinplatte der Welt wird vom nahe gelegenen Ozean zusätzlich mit salzwasserhartigen Höhlen unterspült.

BUCKELPISTEN

Für Verbrauchsrekorde bietet Australien keine Chance. Dazu ist es zu hügelig und der Asphalt zu rau. Zudem tragen Schotterpfade den Konsum nach oben.

DER WEG IST DAS ZIEL

Die letzte Etappe umfasst beinahe die Hälfte es F-Cell World Drive: Durch Chinas Staub und Sibiriens Wälder geht es über Kasachstan, Russland und sämtliche skandinavischen Länder zurück nach Stuttgart.

ZELTE STATT ZIEGEL

In der Westprovinz Xinjiang weicht die chinesische Kultur langsam derjenigen der Turkvölker aus der Mongolei oder dem Orient. Der junge Uigurische Reiter ist erst zwei Jahre alt. Wenn er vier ist, wir er sein erstes Pferderennen bestreiten.

ALTE RIVALEN

Nein, dies ist nicht die berühmteste Basilius-Kathedrale auf dem Roten Platz, sondern die Kathedrale von St. Petersburg, das Moskau lange den Status der Hauptstadt streitig machte.

GLÜCKLICHES ENDE

Alle drei B-Klassen kamen nach 123 Tagen und rund 31.000 Kilometer Fahrt in Stuttgart an. Mercedes-Vorstandschef Dieter Zetsche schwenkt vor dem Mercedes-Museum die Zielflagge.

Die angestrebte Reisezeit – 125 Tage im 125. Jahr des Automobils – konnte exakt eingehalten werden. Beim ersten großen Rennen von Peking nach Paris im Jahre 1907 benötigte der Sieger, Fürst Scipione Borghese auf einem italienischen Itala mit 40 PS aus einem Benzinmotor, etwa doppelt so lange wie die elektrische Karawane 2011.

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