NuCellSys GmbH
Neue Strasse 95
Industriepark Nabern
D-73230 Kirchheim/Teck-Nabern
Fon +49 (0) 7021.89-0

English English English English English English English Deutsch Deutsch Deutsch Deutsch Deutsch Deutsch Deutsch

Mehr als „nur“ Fahren: Mit der F-CELL Technologie in neue Dimensionen

Keine Frage: Auch bei der Brennstoffzellentechnologie spielt Mercedes-Benz in der Champions League. Millionen von Testkilometern rund um den Globus und die jüngst auf der IAA in Frankfurt vorgestellten Vorserienmodelle des Mercedes-Benz GLC F-CELL sind Beleg dafür. Doch mit der innovativen und umweltfreundlichen Technologie lässt sich noch weit mehr anfangen, als „nur“ CO2-freie Mobilität. Einen ersten Ausblick gibt die nun angekündigte Kooperation mit führenden Tech-Unternehmen, die nächstes Jahr in die Pilotphase startet.

Mit der Brennstoffzellen-Technologie in Fahrzeugen kennt sich Daimler seit vielen Jahren bestens aus. Das Know-how könnte jetzt schon bald ganz neuen Verwendungszwecken dienen – und zwar außerhalb des Verkehrssektors. Gemeinsam mit den Branchenführern Hewlett Packard Enterprise (HPE) und Power Innovations (PI) sowie dem National Renewable Energy Laboratory (NREL) sollen Brennstoffzellensysteme in stationären Energieversorgungssystemen eingesetzt werden.

Prof. Dr. Christian Mohrdieck, Leiter Brennstoffzelle bei der Daimler AG und Geschäftsführer der Daimler-Tochter NuCellSys: „Die Marktreife von automobilen Brennstoffzellensystemen ist heute unbestritten. Sie sind alltagstauglich und stellen eine vielversprechende Option für den Mobilitätssektor dar. Aber das Potenzial von Wasserstoff jenseits des Automobils ist vielfältig und erfordert die Entwicklung neuer Strategien”.

Stromversorgung von Rechenzentren mit Daimler-Technologie

Erster konkreter Anwendungsfall ist die nachhaltige und unabhängige Energieversorgung von Rechenzentren. Warum gerade Rechenzentren? Die Antwort liegt auf der Hand: Rechenzentren gehören zu den größten Energieverbrauchern – bei steigendem Strombedarf. Und dieser muss mit Blick auf die CO2-Reduktion durch eine nachhaltige, umweltfreundliche Energieversorgung ausgeglichen werden.

Die hohe Zuverlässigkeit, die niedrigen Emissionsraten, der geringe Geräuschpegel und der reduzierte Platzbedarf machen Brennstoffzellen zur idealen Wahl für Mikronetze in Rechenzentren. In Verbindung mit ihrer unbegrenzten Skalierbarkeit, geringem Wartungsaufwand und entsprechender Kosteneffizienz erfüllen Brennstoffzellen schon heute die hohen Energiespeicheranforderungen moderner Rechenzentren.

Susanne Hahn, Head of Lab1886 Global: „Wir sind stolz darauf, dass Lab1886 das Projekt Stationary Fuel Cell initiieren konnte, um gemeinsam mit NuCellSys, Mercedes-Benz Research and Development North America und ausgewählten externen Partnern einen Prototyp sowie ein attraktives und innovatives Geschäftsmodell zu entwickeln. Das Ziel ist eine Rund-um-die-Uhr-Stromversorgung von Rechenzentren auf Basis erneuerbarer Energien.“

Und die könnte wie folgt aussehen: Der Grundstrombedarf des Rechenzentrums wird von Solar- und Windkraftanlagen abgedeckt. In Situationen, in denen die erzeugte Solar- und Windenergie den Bedarf des Rechenzentrums übersteigt, kann die überschüssige Energie via Elektrolyse zur Erzeugung von Wasserstoff verwendet werden. Die Energie wird gespeichert anstatt die Energieerzeugung zu drosseln.

Wenn der Strombedarf des Rechenzentrums die erzeugte Solar- und Windenergie übersteigt, oder sogar im Fall eines Stromausfalls, erzeugen die Brennstoffzellensysteme anhand des zuvor gespeicherten Wasserstoffs nachhaltigen Strom. Die Nutzung der automobilen
Brennstoffzellensysteme trägt somit dazu bei, die Energieerzeugung und -versorgung von Rechenzentren zu vereinfachen und die CO2-Bilanz deutlich zu verbessern.

Quelle: Daimler

Zurück